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Solarstrom für Ihr Haus:
Ihr Nachbar hat schon eine? Und freut sich über das elegante Renditeobjekt auf seinem Dach? Kein Wunder: Als Betreiber einer Photovoltaikanlage werden Sie zum Stromlieferanten und verdienen mit der Einspeisung "Ihres" sauberen Stroms in das öffentliche Netz gutes Geld.
Aufgrund der Vorteile der Photovoltaik für die Umwelt wird die Anschaffung einer Solar-Anlage von der Bundesregierung unterstützt: durch eine im EEG geregelte attraktive Einspeisevergütung und die Vergabe günstiger Kredite über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).
Das garantiert Ihnen
- 20 Jahre gesicherten Kapitalrücklauf - Feste, lukrative Vergütungssätze - Hohe Investitionssicherheit
Solarstrom für Ihr Unternehmen:
Die Sonne als rentable Energiequelle für Ihr Unternehmen? Eine Investition die sich lohnt!
Gerade gewerbliche Betriebe verfügen meist über ausreichend große Dachflächen, um ihr eigenes "Solar-Kraftwerk" zu betreiben. So investieren Sie langfristig in den Erfolg Ihres Unternehmens – und tun nicht nur etwas für Ihr Firmenimage, sondern auch für die Umwelt.
Das rechnet sich: mit den aktuell angebotenen Förderprogrammen und der gesetzlich festgelegten Einspeisevergütung können Unternehmen mit Solarstrom eine durchaus ansehnliche Rendite erwirtschaften.
Das gewährleistet Ihnen
- 20 Jahre garantierten Kapitalrücklauf - Feste, lukrative Vergütungssätze - Hohe Investitionssicherheit
Planung Ihrer Photovoltaikanlage
Grundsätzliches:
Mit einer Solarstromanlage ernten Sie Energie aus Sonnenlicht. Und je größer die Dachfläche ist, desto wirtschaftlicher lässt sich eine Solarstromanlage betreiben. Ähnlich den landwirtschaftlichen Produkten ist auch bei der Solarstromernte der Ertrag von Standortfaktoren abhängig. Das heißt, dass es Idealbedingungen für den Betrieb einer Solarstromanlage gibt, die zu maximalen Erträgen führen.
Aber: Photovoltaik funktioniert nicht nur im Süden Deutschlands! Moderne Anlagen rechnen sich auch in nördlichen Breiten. Nicht nur, weil die Sommertage dort besonders lang sind, sondern auch, weil die Module durch die ständig wehenede "frische Brise" besser gekühlt werden als im Süden. Denn je kühler die Komponenten, desto höher die Leistung und damit Ihr Ertrag!
Ein effizienter Einsatz von Solarstromanlagen muss keineswegs auf "ideale" Standorte und Bedingungen begrenzt sein – zumal die Weiterentwicklung der Komponenten zu immer höheren Wirkungsgraden führt. Solarstrom ist also nicht mehr nur im Süden Deutschlands oder gar Europas wirtschaftlich sinnvoll. Auch im Norden gibt es reichlich Sonnenlicht und gute Erträge.
Bauliche Voraussetzungen
Bestimmt bietet auch Ihr Dach gute Voraussetzungen für den Bau einer Solarstromanlage. Für einen sicheren und rentablen Betrieb sind verschiedene Kriterien ausschlaggebend:
Dachkonstruktion
Das Dach muss das Gewicht einer Solarstromanlage tragen können. Eine Prüfung der statischen Voraussetzungen schützt vor unangenehmen Überraschungen.
Sonneneinstrahlung
Der Ertrag der Solarstromanlage hängt maßgeblich von der Intensität der Sonneneinstrahlung am Standort ab. Aber auch in einstrahlungsschwächeren Gebieten macht die Errichtung einer Solarstromanlage mittlerweile aufgrund fortgeschrittener Technik und einer erhöhten Einspeisevergütung wirtschaftlich Sinn. In Deutschland liegt die durchschnittliche Einstrahlungsintensität je nach Standort zwischen etwa 800 und 1.050 kWh/m2.
Dachneigung und Dachausrichtung
Das ideale Dach ist bei exakter Südausrichtung etwa 30 Grad geneigt. Aber auch bei Abweichungen von diesen Werten können rentable Erträge erzielt werden. Grundsätzlich interessant für Solarstromanlagen sind daher Dächer,
- deren Neigungswinkel zwischen 20 und 50 Grad beträgt und - deren Ausrichtung zwischen Südost und Südwest liegt (Abweichungen von Süd jeweils 50 Grad nach Osten oder Westen).
Dachgröße
Grundsätzlich gilt: je größer die Fläche, um so wirtschaftlicher kann die Anlage realisiert werden. Faustregel: Für ein Kilowatt Peakleistung benötigen Sie knapp 10 Quadratmeter Dachfläche. Je geringer der Wirkungsgrad der Solarmodule ist, desto größer muss die Fläche sein, um den gewünschten Ertrag zu erzielen .
Verschattung
Verschattungen sollten unbedingt vermieden werden. Denn selbst kleine Schatten können zu erheblichen Leistungseinbußen führen. Zeitweise Verschattungen durch Laub, Schnee oder Vogelexkremente werden in der Regel durch die Selbstreinigung der Module (durch abfließendes Regenwasser) beseitigt. Problematischer als Teilverschattungen durch Verunreinigungen sind generell standortbedingte Verschattungen. Insbesondere Schatten durch Schornsteine, benachbarte Gebäude, Bäume oder Antennen sollten vermieden werden.
Wirtschaftlichkeit und Ertrag
Die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage hängt nicht nur von der Höhe der Investitionskosten und dem Finanzierungsmodell ab. Auch die durchschnittliche Leistung sowie die Kosten und die Lebensdauer der Anlage sind für einen wirtschaftlichen Betrieb und eine möglichst schnelle Amortisation wichtig. Leistung
Die Größe einer PV-Anlage wird nach der Leistung des Solargenerators in Kilowatt Peak (kWp) angegeben. Dieser Wert beschreibt die maximale Modulleistung unter genormten Testbedingungen. Erfahrungsgemäß erzeugt eine moderne 1-kWp-Photovoltaikanlage in Deutschland im Jahr zwischen 800 und 1.050 kWh Strom, abhängig von der Region (Nord-/Süddeutschland), der Ausrichtung, den Wetterbedingungen und der Anlagentechnik. Klimatisch bedingte Schwankungen der solaren Einstrahlung, die den Ertrag beeinflussen, betragen ca. ± 10% im Jahr. Lebensdauer
Die Lebensdauer einer hochwertigen Anlage liegt zwischen bei ca. 25 - 30 Jahren. Die elektronischen Komponenten werden mit einer Lebensdauer von durchschnittlich 20 Jahren veranschlagt, wobei die Hersteller Garantien von 2 bis zu 10 Jahren anbieten. Da die Module relativ verschleißfrei sind, kann die Lebensdauer der Anlage bei weit über 30 Jahren liegen. Aber in der Planung sollte berücksichtigt werden, dass die Anlagenleistung über die Jahre abnimmt und eventuell nach 20 Jahren nur noch bei ca. 80 % liegt. Dies entspricht auch den Garantiebedingungen der meisten Modulhersteller. Amortisation
Je nach Qualität, Preis und Ausrichtung der Anlage sollte der grobe Richtwert der Amortisationszeit zwischen 8 und 14 Jahren liegen.
Eigenverbrauch der erzeugten Ernergie
Wie kann ich meinen Strom selbst nutzen (§ 33 Abs. 2 des EEG 2009)?
Für Strom aus einer Photovoltaikanlage kann seit Inkrafttreten des EEG 2009 auch bei direktem Selbstverbrauch eine Vergütung nach dem EEG beansprucht werden. Voraussetzungen sind:
* die Anlage wurde im Jahr 2009 oder später in Betrieb genommen * die Anlage befindet sich an oder auf einem Gebäude * die Anlage verfügt über einen Netzanschluss
Der Anlagenbetreiber erhält in diesen Fällen eine Vergütung für den direkt genutzten Strom. Dieser Vergütungssatz aus dem EEG 2009 unterliegt der Degression. Die Vergütung gilt für jede selbst verbrauchte Kilowattstunde aus der Photovoltaikanlage. Als Eigenverbrauch wird nur der Teil des Stroms aus der Anlage gezählt und vergütet, der das Haus tatsächlich nicht verlässt: Es kommt auf die Gleichzeitigkeit der Stromerzeugung und des Stromverbrauchs an. Dies muss durch eine Messung nachgewiesen werden. Diese Regelung gilt auch nach einer Gesetzesänderung für die bereits in Betrieb genommenen Anlagen fort. Die Neuregelung betrifft hingegen nur Anlagen, die nach dem 30. Juni 2010 in Betrieb genommen werden.

Vergütung und Förderung
Nutzen Sie die Einspeisevergütung und die Förderprogramme der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) auch für Ihre PV-Anlage. Es lohnt sich (Quellen: KfW, Solarpraxis AG):
Das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) regelt die Abnahme und die Vergütung von ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen gewonnenem Strom durch Versorgungsunternehmen, die Netze für die allgemeine Stromversorgung betreiben (Netzbetreiber). Netzbetreiber sind nach dem EEG verpflichtet, Strom aus Erneuerbare Energien abzunehmen und nach §§ 6 bis 12 zu vergüten.
Darüber hinaus bietet die KfW bundesweit Förderkreditprogramme zur Modernisierung und Energieeinsparung an. Mittel aus den KfW-Programmen stehen privaten und gewerblichen Antragstellern sowie Landwirten zur Verfügung. Anlagen mit einem Kreditbedarf von mehr als 50.000 Euro, die gewerblich betrieben werden, können im ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm und KfW-Umwelt-Programm mitfinanziert werden.
Förderprogramme
Die KfW – Kreditanstalt für Wiederaufbau – fördert u.a. Investitionen der gewerblichen Wirtschaft zum Schutz von Wasser, Luft und Boden sowie zum sparsamen Umgang mit Energie. Für Unternehmen, die in den Bau einer Photovoltaikanlage investieren möchten, ist das KfW-Programm Erneuerbare Energien „Standard“ interessant. Das Förderprogramm ermöglicht die Finanzierung Ihrer Großanlage zu attraktiven Konditionen. Auf der folgenden Seite erfahren Sie mehr über das Förderprogramm (Quelle: KfW).
Allgemeine Informationen
Funktionsweise
Mittels Photovoltaik kann Sonnenstrahlung direkt in elektrische Energie umgewandelt werden. Die auch als Solarzellen bezeichneten Halbleiterelemente bestehen zumeist aus Silizium. Der sogenannte photovoltaische Effekt beschreibt einen Prozess, bei dem durch das Auftreffen von Photonen (Lichteinstrahlung) auf Halbleiterelemente elektrische Ladungen freigesetzt werden. Die dabei frei werdenden positiven und negativen Ladungen werden als Elektronen abgeleitet. Der bei diesem Prozess entstehende Gleichstrom muss zur Einspeisung in das öffentliche Stromnetz noch über einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt werden.
Leistung
Die Leistung einer Solaranlage wird in Kilowatt peak (kWp) ausgedrückt. Diese "Peak"-Leistung steht für die Spitzenleistung, also die maximal erreichbare Leistung unter Standardbedingungen (1000 Watt/m2 & 25 Grad Celsius Temperatur). Je nachdem wie viele Photovoltaikzellen gekoppelt werden und wie hoch deren Wirkungsgrad ist, können unterschiedlich starke Leistungen erzielt werden. Auf Hausdächern werden meist 2 bis 20 kWp-Anlagen errichtet. Natürlich richtet sich die Leistung auch nach der Zahl der Sonnenstunden und der Intensität der Sonneneinstrahlung. In südlicheren Breiten kann man mit den gleichen Solaranlagen sehr viel mehr Energie erzeugen als in Deutschland. Doch auch hierzulande lohnt sich der Einsatz.
Das Photovoltaikanlagen mehr Energie bei ihrer Herstellung verbrauchen als sie in ihrem Leben erzeugen können, ist im Übrigen heutzutage ein Mythos. Nach zwei bis vier Jahren, hat sich der Energieaufwand amortisiert. Und bei einer Lebensdauer von über 30 Jahren, kann eine Zelle effektiv sehr viel mehr Strom erzeugen, als für ihre Produktion benötigt wurde.
Wirkungsgrad
Der Wirkungsgrad von Solarmodulen kann sehr stark variieren. Das heißt, nicht jede Photovoltaikanlage bringt unter gleichen Bedingungen gleich viel Strom hervor. Die Technik wird ständig weiterentwickelt und es gibt inzwischen Wirkungsgrade um 35%. Jedoch sind solche Zellen auch noch sehr kostspielig. Mit der Erhöhung des Wirkungsgrades und Kostsenkungen im Zuge effektiverer Produktionsmethoden wird im Übrigen auch die jährliche Reduktion des Fördersatzes im EEG begründet. Hohe Rohstoffpreise führen jedoch dazu, dass die Module nicht wirklich deutlich billiger werden.
Installation von Solaranlagen bzw. Photovoltaikanlagen
Vorteile
* Strom ökologisch, sauber und geräuschlos erzeugen * Finanzielle Förderung durch Einspeisevergütung * Komponenten sind recyclebar * Energieaufwand zur Herstellung der Anlage amortisiert sich nach ein einhalb bis vier Jahren * auf dem Dach ist keine Baugenehmigung nötig (außer bei Denkmalschutz) * die Anlagen laufen über 30 Jahre * Betriebs- und Wartungskosten der Solaranlagen sind gering * eine Photovoltaikanlage kann fast auf/an jedem Haus installiert werden * sehr günstige Kredite verfügbar (z.B. von der KfW - Kreditanstalt für Wiederaufbau oder Umweltbank) - Näheres unter www.solarfoerderung.de
Informationen zur Installation von Solaranlagen
Voraussetzungen - Wo lohnt sich eine Anlage? Für den höchstmöglichen Ertrag einer Solaranlage gelten einige einfache Grundregeln.
* Ideale Himmelsrichtung = Süden (Südost bis Südwest) * Ideale Dachneigung = 30 Grad, aber auch Flachdächer können durchaus genutzt werden * Die Installation einer PV-Anlage ist sowohl auf neuen als auch auf alten Dächern möglich * Auch die Nutzung von Fassaden oder Freiflächen ist möglich * Man sollte auf möglichst geringe Beschattung durch Bäume, Häuser oder ähnliches achten
Allerdings sind die Verluste bei nicht idealen Bedingungen nicht übermäßig hoch. Bei einer Exposition nach Osten oder Westen sinkt der Stromertrag um etwa 15 Prozent. Abstriche beim optimalen Neigungswinkel bringen teils nur geringe Einbußen, so dass man im Zweifelsfalle auch auf eine Aufständerung verzichten oder auch eine Fassadenanlage in Erwägung ziehen kann.
Ideale Himmelsrichtung
Da Deutschland nicht gerade sonnenverwöhnt ist, gilt es gewisse Dinge zu beachten, wenn man die Photovoltaiktechnik auf seinem eigenen Haus nutzen will. Die ideale Himmelsrichtung zu der das Dach exponiert ist, sollte Süd bis Südwest sein. Dies erklärt sich aus dem Sonnenstand auf der Nordhalbkugel. Aus Richtung Norden scheint die Sonne nie und das wenige diffuse Licht auf nordexponiereten Dächern reicht nicht aus, um dort Solaranlagen wirtschaftlich zu betreiben.
Ideale Dachneigung
Die Dachneigung von etwa 30 Grad ist deswegen ideal, weil somit die Sonnenenergie am besten aufgefangen werden kann. Da die Sonne in unseren Breitengraden im Jahresverlauf einen stark schwankenden Abstand zum Horizont hat, muss dem Rechnung getragen werden. Nimmt man beispielsweise den Sonnenstand am 21. Dezember, so beträgt der Winkel (vom Stand des Betrachters aus) zwischen Sonne und Horizont kaum mehr als 16 Grad. Im Hochsommer hingegen steht die Sonne steil über unseren Köpfen. Ist die ideale Dachneigung nicht gegeben, so kann dies aber durch Unterkonstruktionen ausgeglichen werden. Photovoltaikanlagen, die auf einer Freifläche errichtet werden, werden ebenfalls mit Unterkonstruktionen in die ideale Neigung versetzt.
Solarzellen auf alten Dächern
Da moderne Photovoltaikplatten relativ leicht sind, kann man sie auch bedenkenlos auf älteren Dächern montieren. Ist in naher Zukunft jedoch eine Dacherneuerung geplant, sollte man die Solarzellen aber besser erst hinterher installieren, da eine Ummontage von dem alten aufs neue Dach zu kostspielig wäre.
Photovoltaikanlagen an Fassaden und auf freien Flächen
Auch die Installation von Solarzellen an Fassaden und auf freien Flächen wird gefördert. Hier gelten allerdings andere Fördersätze der staatlichen Einspeisevergütung. Einige große Solarenergiekraftwerke bestehen aus am Boden installierten Solarmodulen. Allerdings sind auch diese auf speziellen Ständern montiert, um die beste Neigung zu gewährleisten. Wenn man die Solarzellen auf einem intelligenten Unterbau montiert, der sich automatisch dem Sonnenwinkel sowie dem Sonnenstand im Tagesverlauf anpasst, so ist der maximale Wirkungsgrad aus den Solarzellen herauszuholen.
Schatten auf den Solarzellen
Die Beschattung von Photovoltaikanlagen sollte weitgehend vermieden werden. Wenn das Dach (oder welche Fläche auch immer) auf dem die Solaranlage errichtet werden soll, im Tagesverlauf stark durch andere Gebäude, Bäume oder andere Objekte beschattet wird, so kann dies den Stromertrag erheblich verringern. Die Solazellen können dann nicht ihre volle Leistung bringen. Es ist dabei auch zu bedenken, dass sich die Beschattung im Jahresverlauf ändern kann. Bei einem tiefen Sonnenstand sind dann auch weniger hohe Objekte schon potentielle Schattenspender. Diese Problematik ist bei der Planung einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) zu bedenken. (Ein Baum kann im Notfall aber auch gestutzt werden.)
Versicherung von Solaranlagen
Besonders in jüngster Zeit hört man immer wieder von gestohlenen Solaranlagen. Nicht jede Photovoltaikanlage kann einfach geklaut werden, aber bei einigen Standorten ist es durchaus vorstellbar, dass komplette Solarmodule abmontiert werden. Es gibt Möglichkeiten, sich gegen solche Schäden zu versichern. Auch gegen Schäden durch Vandalismus (v.a. Steinewerfer) oder Hagel kann man sich absichern. In wie weit dies schon von der eigenen Hausversicherung abgedeckt ist, muss jeder selbst bei seiner Versicherung erfragen.
Eine weitere Form der Schadensprävention ist die Abdeckung von "Stromausfällen", wenn durch einen Defekt die Stromlieferung ausfällt und somit auch keine Einnahmen erzielt werden. Auch gegen solche Fälle kann man sich versichern. Dies ist vor allem für diejenigen interessant, die auf die Einnahmen aus dem Stromverkauf angewiesen sind, weil damit ein Förderkredit beglichen werden muss.
Man sollte auch bedenken, dass im Extremfall die Solaranlage selbst zur Gefahr werden kann. Nämlich, wenn Teile davon, aus welchen Gründen auch immer, herabstürzen und Personenschäden oder Sachschäden verursachen. Ob diese Fälle von der Haftpflichtversicherung gedeckt sind, sollten Sie ebenfalls bei ihrem Versicherungsanbieter erfragen.
Sollte bisher keine Police vorhanden sein, so lohnt der Vergleich verschiedener Anbieter in Bezug auf Leistung und Preis (d.h. die Beitragshöhe) der Versicherung. In der Regel setzen die Versicherungen voraus, dass die Solaranlagen von einem Fachbetrieb installiert wurden.
Geld verdienen mit Solaranlagen
Kosten und Stromertrag
Eine Solaranlage von einem kWp (Kilowatt peak) kostet - die Installation inbegriffen - zwischen 2.000 und 2.600 Euro. Die Kosten hängen allerdings vom individuell nötigen Arbeitsaufwand und der Art der Solarmodule ab. (ACHTUNG! die Preise variieren - dies sind nur Richtwerte für 2011) Durch die für 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung der Bundesregierung, amortisieren sich die Kosten für die Photovoltaikanlage je nach Finanzierungsart der Anlage nach frühestens 10 Jahren. Danach fließt Geld in die eigene Tasche. Nach Ablauf der 20 Jahre endet zwar die staatliche Förderungszeit, aber Sie profitieren weiterhin von Ihrem selbst erzeugten Strom, den Sie ja selbst kostenneutral nutzen und dessen Überschüsse sie weiterhin an den Netzbetreiber liefern können (dann allerdings zu keinem garantierten Festpreis mehr).
Einspeisevergütung Zuschuss vom Staat
Die Förderprogramme für Photovoltaik umfassen eine Einspeisevergütung, die für die vollen folgenden 20 Jahre + X Monate im Investitionsjahr in gleicher Höhe garantiert ist. Die Höhe der Vergütung ist abhängig vom Zeitpunkt der Installation. Sie sinkt derzeit jährlich um ca 8%. Je später Sie also die Anlage bauen, desto geringer ist die Vergütung. Die höchste Vergütung ist bei Fassadenanlagen möglich, allerdings muss die Anlage dabei optisch besonders gut in die Hauswand integriert werden, um den Zuschuss für Solaranlagen zu erhalten. Die Vergütung auf Freiflächen ist relativ gering. Auch hängt die Höhe der Einspeisevergütung von der Leistung der Photovoltaikanlage ab. Größere Anlagen erhalten einen geringeren Betrag pro Kilowattstunde. Auch Solarthermische Anlagen (Heißwassergewinnung) werden staatlich gefördert. Die genauen Förderprogramme, die die Höhe der Zuschüsse regeln, sind im Erneuerbare Energiengesetz dem EEG festgeschrieben. Im Abstand von vier Jahren berät die Bundesregierung jeweils aufs neue über das EEG. Aktuell ist eine stärkere Senkung der Fördersätze als bisher in der Diskussion. So wird die Einspeisevergütung im Jahr 2010 wohl stärker als 8% gesenkt werden.
Photovoltaik Kosten und Photovoltaik Preise
Die Kosten einer Photovoltaik-Anlage werden durch ihre Bauart und Größe bestimmt. Durch unsere Unternehmenskonzeption sind wir in der Lage den Preis einer Photovoltaik-Anlage zu minimieren. Auch in 2011 sind PV-Anlagen ein ausgezeichnetes Investment.
Kosten Material
Die Materialkosten werden durch die benötigten Solarmodule, dem Montagesystem, dem Wechselrichter und dem Leitungsmaterial bestimmt (>85%). Den Löwenanteil der Materialkosten wird für die Photovoltaik-Module benötigt (>65%).
Der Preis einer PV-Anlage variiert mit der Größe und der verwandten Technologie. Insbesondere die Wahl der zum Einsatz kommenden Solarmodule kann zu erheblichen Preisdifferenzen führen. Der Preis eines Photovoltaik-Moduls kann ohne weiteres über 500€/kWpeak abweichen. Auch die Qualität des Wechselrichters kann zu Preisdifferenzen von gut 100€/kWpeak führen. Teurere Anlagen sind nicht zwangsläufig besser. Nur die richtige Konfiguration der Komponenten und die objektspezifische Installation führen zu erstklassigen Erträgen.
Kosten Montage
Die Montagekosten beinhalten in erster Linie Aufwendungen für die Installation der Solarmodule auf der jeweiligen Fläche. Die Installationskosten der benötigten elektrischen Anlage und die Netzanschlusskosten sind i.d.R. vergleichweise gering und sinken mit zunehmender Größe der Photovoltaik-Anlage. Auch hier sind bauliche Begebenheiten bereits bei der Auswahl der geeigneten Anlage zu berücksichtigen. Rechnet man die Planungs- und Dokumentationskosten in die Installationskosten mit ein, liegt ihr Anteil unter 15% der Gesamtkosten. Die Erfahrung und die Professionalität der eingesetzten Montagespezialisten garantieren eine schnelle und qualitativ einwandfeie Montage. Die hohe Standardisierung unserer Montageabläufe führt zu einer Minimierung der Kosten.
Zusätzliches Einsparpotential können sich für den Bauherrn durch die Installation einer Photovoltaikanlage im Zuge einer Dachsanierung ergeben. Die kostenreduzierenden Synergieeffekte führen zu noch höheren Kapitalrenditen für ihre Photovoltaik-Solaranlage.
Der Gewinn einer Photovoltaik-Anlage ergibt sich aus dem Überschuss der Einnahmen über die Ausgaben. Übersteigen die Einahmen die Kosten wächst der Gesamtgewinn mit der Anlagengröße. Weil die zur Verfügung stehende Generator-Nutzfläche in der Regel begrenzt ist, ist eine Gewinnsteigerung auf einer gegebenen Fläche nur durch einen höheren Wirkungsgrad des Moduls möglich. Der höhere Wirkungsgrad führt allerdings zu höheren Kosten und es ist individuell abzuwägen inwieweit diese Maßnahme den Gesamtgewinn erhöht.
Einnahmen
Die Einnahmen errechnen sich grundsätzlich aus: Stromertrag (in kWh) × Einspeisevergütung (€ je kWh)
Ausgaben
Die Ausgaben bestimmen sich im wesentlichen durch die auf die Laufzeit der Anlage aufzuteilenden Herstellungskosten nebst Zinsen und den Betriebskosten. Die genauen Herstellungskosten ihrer Photovoltaik-Anlage ergeben sich aus unserem Angebot.
Zinsen
Die Finanzierung Ihrer Anlage ist ein weiterer Parameter der Ertragskalkulation. Die jeweils aktuellen Zinssätze gehen in die Kalkulation einer Fremdfinanzierung ein. Die Zinsen für Photovoltaik-Darlehen bestimmen sich in der Regel nach den aktuellen Kfw-Zinssätzen oder den etwas günstigeren Hypothekendarlehen. Bei einer 100%tigen Eigenkapitalfinanzierung ist ein kalkulatorischer Zins anzusetzen.
Betriebskosten
Für Instandhaltungskosten werden mit rund 0,5 des Nettoanlagenpreises p.a. eingerechnet. Für die ersten Jahre des Anlagenbetriebes entstehen in der Regel keine oder nur sehr geringe Kosten. Mögliche Mängel der Anlagenkomponenten sind durch eine 5-10-jährige Herstellergarantie während dieser Zeit abgedeckt. Rechnerisch wird in diesen Betriebsjahren eine Rückstellung für mögliche Instandhaltungskosten gebildet.
Versicherungsgebühren
Die Betriebskosten setzen sich aus Versicherungsgebühren und Instandhaltungskosten zusammen und gehen jährlich mit 0,5-1% in die Kalkulation ein. Die Versicherungsprämie beträgt dabei rund 0,2% vom Nettoanlagenpreis p.a.
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